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Wieder ohne Grub !!!!

 

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Clonezilla ermöglicht 1:1-Kopien der gesamten Festplatte.

Mit der kostenlosen Linux-Distribution Clonezilla erstellen Sie mit wenigen Einstellungen und in kurzer Zeit ein exakte 1:1-Kopie der gesamten Festplatte – inklusive aller Partitionen, Dateien und natürlich Windows selbst.

Den Klon entpacken Sie anschließend auf einer neuen Festplatte und arbeiten weiter, als wäre nichts gewesen. Übrigens eignet sich Clonezilla auch perfekt beim Umzug. Ist die alte Platte zu klein, wandern Sie einfach mit Ihrem digitalen Hausrat zu einer größeren.

Fazit: Clonezilla ist ein klasse Freeware-Tool, das selbst im Vergleich mit Vollpreis-Programmen wie DriveClone Pro gut abschneidet. Wollen Sie statt einer CD einen USB-Stick verwenden, empfehlen wir den Download der Clonezilla ZIP-Version.

Hinweis: Die heruntergeladene Image-Datei müssen Sie mit einer Brenn-Software wie Nero auf einen Rohling brennen. (So geht's...). Anschließend booten Sie von der CD, um die Freeware zu starten.


Clonezilla bietet zwei Möglichkeiten, Festplatten zu kopieren: Die Image-Methode speichert den Inhalt der Festplatte in wenige Dateien auf einer USB-Platte – besonders praktisch, wenn Sie noch keine neue interne Festplatte gekauft haben.

Clonezilla starten: Zunächst muss man die Auflösung wählen.
Die ersten Schritte
Nach dem Start von Clonezilla von CD wählen Sie eine der ersten drei Startoptionen, je nachdem, welche Auflösung Sie bevorzugen. Nach einer kurzen Wartezeit führt Sie das Programm Schritt für Schritt durch die Konfiguration. In den ersten Dialogen bestimmen Sie Sprache und Tastaturbelegung. Hier können Sie bei den Vorgaben bleiben.

Mit »Start Clonezilla« geht es schließlich mitten ins eigentliche Programm. Wählen Sie als Modus »device-image disk/partition to/from image«, als image-directory »local_dev« und anschließend die USB-Festplatte, die Sie anhand der Größe erkennen. Clonezilla hängt den externen Speicher nun ein, um darauf zugreifen zu können. Beantworten Sie die entsprechende Frage mit [y] für "Yes": Beachten Sie, dass wegen der englischen Tastaturbelegung die Buchstaben [y] und [z] auf der Tastatur vertauscht sind.

Alles auf einmal
Im nächsten Dialog wählen Sie »savedisk«, um die ganze Festplatte mitsamt aller Partitionen zu sichern. Bestätigen Sie mit [Enter] und entscheiden Sie sich anschließend für die erste Möglichkeit »Priority: ntfsclone > partimage > dd«. Diese Option ist die richtige, wenn Sie Windows-Systeme klonen wollen. Die nächste Einstellung können Sie ohne Veränderung übernehmen, danach wählen Sie ein Kompressionsverfahren.

Haben Sie es eilig und viel Platz auf der USB-Festplatte, entscheiden Sie sich für den letzten Punkt (ohne Kompression). Am Platz sparendsten, aber auch am langsamsten ist hingegen die Methode »bzip2«. Jetzt fehlt nur noch ein Name für das Image und – sehr wichtig – die Angabe, welche Festplatte Sie überhaupt klonen wollen. Ist nur eine im PC eingebaut, zeigt Ihnen Clonzilla auch nur diese an. Sie müssen nun noch einige Male mit [Enter] und [y] bestätigen und das Klon-Tool beginnt mit der Arbeit.

Image auspacken
Starten Sie nun wieder Clonezilla von CD. Wieder wählen Sie den Modus »device-image disk/partition to/from image« und als image-directory »local_dev«. Spätestens jetzt müssen Sie die externe Festplatte mit dem Image per USB anschließen und sie wie oben bereits beschrieben in das Dateisystem einhängen lassen. Im nächsten Schritt wählen Sie »restoredisk« und deaktivieren anschließend per Leertaste »Reinstall grub in client HD MBR«. Tun Sie das nicht, installiert Clonezilla den Linux-Bootmanager Grub auf der neuen Festplatte. Da Sie aber den alten übernehmen beziehungsweise keinen brauchen, wenn Sie nur ein Betriebssystem nutzen, stört dieser nur.

In den finalen Dialogen bestätigen Sie schließlich die Auswahl »use the partition table from source disk«, wählen das Image von der USB-Festplatte und bestimmen, auf welchem Laufwerk es entpackt werden soll. Danach ist Clonezilla bereit, Ihre Dateien wiederherzustellen. Sie müssen den Vorgang nur noch dreimal bestätigen, da der komplette Inhalt der neuen Platte gelöscht wird.

Start und Ziel festlegen
Für den direkten Weg wählen Sie im entsprechenden Dialog »device-device disk/partition to disk/partition« statt »device-image disk/partition to/from image«. In den weiteren Schritten sagen Sie Clonezilla, welches das Quell- und welches das Ziellaufwerk ist. Haben Sie zwei identische Festplatten im Rechner, weil Sie etwa die alte durch das gleiche Modell ersetzen wollen, können Sie die diese nicht anhand der Größe oder Modellnummer unterscheiden. Hier helfen nur die Seriennummer oder die Mountpunkte, mit denen Linux-Laufwerke ins Dateisystem einhängt sind.

Bei IDE-Festplatten heißt die Master-Festplatte am ersten IDE-Controller »hda«, die Slave-Festplatte am gleichen Controller heißt »hdb«. Entsprechend heißen die Laufwerke am zweiten Controller »hdc« und »hdd«. Handelt es sich hingegen um SATA-Festplatten erhalten diese als Mountpunkt »sda«, »sdb« und so weiter, je nachdem, an welchem SATA-Port sie angeschlossen sind. Zur Not müssen Sie das Gehäuse noch einmal öffnen und nachsehen.
Exakt kopiert
Unter »Clonezilla on-the-fly advanced extra parameters« deaktivieren Sie wiederum mit Hilfe der Leertaste den ersten Eintrag, um den Bootmanager Grub nicht zu installieren. Um eine exakte 1:1-Kopie zu erhalten, sollten Sie schließlich im nächsten Dialog den ersten Punkt wählen und damit die Partitionstabelle übernehmen. Diese gibt an, wie die alte Festplatte partitioniert ist.

Nach einer letzten Warnung, dass alle Daten auf der neuen Festplatte überschrieben werden, nimmt Clonezilla seine Arbeit auf. Danach stellen Sie im BIOS die Boot-Reihenfolge auf die neue Festplatte um, und starten wie gewohnt Windows.